Abschaffung der Monarchie und Gründung eine Republik

unter Pluto auf Null Grad Steinbock

 

Am 28. August des Jahres 2018, etwa zehn und ein Viertel Jahre nachdem im ehemaligen Königreich Nepal die Republik ausgerufen wurde, tritt im Staat ein neues Religionsgesetz in Kraft. Es stellt den Religionswechsel,  Religionsgespräche und die Verletzung religiöser Gefühle unter Strafe. Ein Verstoß kann bis zu fünf Jahren Haft nach sich ziehen.

Das hinduistisch geprägte Land will damit einer Verbreitung des Christentums entgegenwirken, da bei den unteren Schichten der Gesellschaft, insbesondere bei der benachteiligten Kaste der Dalit sich zunehmend mehr Menschen für einen Übertritt zum Christentum entscheiden.  >>

 

Das Gesetz fällt im Sieben-Jahres-Rhythmus mit 3, 25 Jahren nach nach dem Beginn der zweiten Siebenerphase unter die Auslösung des Neptun im sechsten Haus, der im Spiegel zu Mars auf der Spitze von Haus Zwölf stehend, und als Herrscher von Haus Sieben in dieser Phase mit aufgerufen ist. 

In Haus Sechs stehend zeigt er die Angst vor dem Fremden an, wie sie sich folgerichtig aus dem Gemeinschaftszwang der staatlichen Regelung entwickeln muß, die das gewachsene Königtum des Landes verdrängte.

 

Der republikanische Staat, der, mit Merkur in Haus Zehn, die Bestimmung durch die Regelung ersetzt,  läßt, indem er ihn als Funktion der Gemeinschaft auffasst, die Identität und das Leben des Einzelnen nicht zu.

Die durchregelte Gemeinschaft entbehrt damit ihrer Grundlage - der Begegnung der Individuen und der daraus erwachsenden Fügung des Gemeinwesens. Die Gemeinschaft wird zur Besetzung des Lebens, die, um sich erhalten zu können, den Zusammenhalt erzwingen muß. Dies über die Identifikation mit einer Leitkultur, die Vergemeinschaftung wird zum Selbstzweck.

 

Die untergegangene Bestimmung taucht dabei als Leitmotiv der Tradition und des Althergebrachten auf.

Der Wolf überlistete auf diese Weise das Rotkäppchen, das für das Individuum steht, indem er sich, verkleidet mit Haube und Brille der Großmutter ihr Bett legte um es anschließend zu fressen.

 

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Der Pluto auf Null Grad Steinbock im Horoskop der Gründung der Republik und der damit verbundenen Abschaffung der Monarchie steht dabei für den Staat schlechthin, im Sinne einer Gesellschaft, in der der Einzelne als Funktion der Gemeinschaft begriffen wird und die Regelung der Gemeinschaft zum Bestimmenden wird.

Pluto auf diesem Kardinalpunkt steht für die Verhinderung der Bestimmung im Sinne eines echten Gemeinwesens durch den Staat.

Die Bestimmung des Einzelnen - und mit ihr auch die eines gewachsenen Gemeinwesens -, ist durch den Regelungszwang des Staates verdrängt.

Dieser Zwang wurde im Vorfeld der französischen Revolution bereits durch Rousseau formuliert:

Er nannte den  Gemeinwillen die Basis des gesellschaftlichen Zusammenschlusses, der damit nicht nur eine Übereinkunft, sondern absolut sei. Aufgrund der Unfehlbarkeit des Gemeinwillens, sei die freiwillige Zustimmung aller selbstverständlich. Stimmt ein Mitglied dem Gemeinwillen nicht zu,  so sei es zu zwingen,  da dies nichts anderes heiße, als das man ihn zwingt, frei zu sein. 

Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrecht

 

Der Gemeinwille wird zur kollektiven Vereinheitlichung, das den Einzelnen zur Identitätslosigkeit und in der Folge zur Identifikation mit der Gemeinschaft drängt. Das Fremde, dem Einheitswillen nicht Zugehörige, wird zum Feind erklärt und zum Repräsentanten des in der Gemeinschaft Verdrängten.

 

Robespierre, der Protagonist der Schreckensherrschaft des Wohlfahrtsausschusses berief sich später ausdrücklich auf Rousseau. So proklamierte er 1793, auf dem Höhepunkt des Terrors, dass dieser notwendig sei, um die Menschen für Rousseaus Gesellschaftsvertrag gefügig zu machen. 

28.8.2018


 

 

 

 

 

 

 

"e i n g e k l e m m t   z w i s c h e n   z w e i   F e l s e n"

  Tektonische Kollisionen  

 

 

 

 

Am 28. Mai 2008 wurde das Königtum in Nepal per Parlamentsbeschluss formell abgeschafft und es kam zur Ausrufung einer Republik.

Vorausgegangen waren jahrzehntelange Machtstreitigkeiten zwischen Königshaus und Parlament, flankiert von einem Bürgerkrieg, in dessen Verlauf eine maoistische Guerillatruppe etliche Teile des Landes besetzt hatte.

Mit dem Akt wurde ein altes Königreich, das bislang überdauert hatte, gleichsam im Schutz des Gebirgstals, von zeitgenössischen Entwicklungen unbehelligter als andere Länder, endgültig zu einem republikanischen Staat.

 

 

 

 

Im Mittagshoroskop des Tages der Republik-Ausrufung, am 28.5.2008, wird ersichtlich, dass es mit dem Verbundsziel Zwillinge am MC und Merkur in Haus Zehn um die Verrichtung von Gemeinschaft geht, in der diese zum Selbstzweck wird und in der das Leben des Einzelnen, im Sinne Kants, künftig als Funktion der Gemeinschaftsregelung aufgefasst wird.

Der Mars, vom  Verbundsherrscher Widder aus Haus Sieben und Acht kommend, entsprechend der Öffentlichkeit der Proklamation,

steht mit 10° Löwe  auf der Achse des 12. Hauses.

Beherrscht von der Sonne am MC wird mit dem Untergang des Königtums auch die Eigenständigkeit des Einzelnen und des gewachsenen Schicksals verdrängt durch die gesellschaftsvertragliche Versicherung  der  Gemeinschaft und dem daraus erwachsenden Vergemeinschaftungszwang,  verdeutlicht durch Sonne-Venus-Saturn.

Wobei der Saturn, als Herrscher von Steinbock in Haus Fünf die Bestimmung des Lebens des Einzelnen in seiner unabhängigen Eigenbewegung angibt, die nunmehr ins zwölfte Haus verdrängt ist.

 

 

Sieben Jahre nach diesem Ereignis, am 25. April 2015, 11:57 h, kommt es, unter Auslösung von Mars und gleichzeitig Sonne am MC des Proklamationshoroskops, in der Region um die Haupstadt Katmandu zu einem schweren  Erdbeben, dem am 12. Mai, am 29. Mai und am 22. Juni noch drei schwächere Beben folgen.

 

Diese Erdbeben gelten als die schlimmste Katastrophe in der Geschichte Nepals.  Die Zahl der Todesopfer wird auf neun- bis Zehntausend geschätzt. Etliche Ortschaften und Stadtteile, viele der jahrhundertealten Pagoden und Häuser wurden zerstört.

Die Stadt Katmandu und naheliegende Orte wurden durch das Erdbeben um drei Meter nach Süden verschoben und etwa einen Meter angehoben (Der Spiegel, 24.5.2015)

 

Die geologische Beschreibung führt das Beben auf die Verschiebung zweier tektonischer Platten zurück, bei der die indische Platte nach Norden hin gegen die eurasische Platte stoße, ein Vorgang, durch den auch einst das Himalajagebirge entstanden sein soll.

 

Der Begründer des Königshauses, dessen letzter Vertreter  im Jahre 2008 abdanken mußte, war Prithvi Narayan Shah. Er hatte das Land  in den Jahren 1743 bis 1775 geeint, in dem er die, teils föderativ verbundenen, nahezu 50 Fürstentümer in der Region nach und nach unterworfen hatte.

In einer berühmten Schrift, in der er seine Ansichten und Prinzipien niederlegte, hatte er einst Nepal bezeichnet als kleine Yamswurzel, eingeklemmt zwischen zwei Felsen.  Gemeint waren damit die Großreiche Indien und China. 

 

 

Tatsächlich war der Konflikt, der schließlich zur Entmachtung des letzten Königs und zur Proklamation der Republik führte, ein Konflikt zwischen chinesischer und indischer Prägung, nämlich der ausartende Bürgerkrieg zwischen der maoistischen Guerilla und dem konservativen, der Monarchie und dem Hinduismus zugeneigten Bevölkerungsteil.

 

Es stellt sich die Frage, ob die in der Gemeinschaftsregelung verdrängte Unvereinbarkeit in dem Erdbeben infolge der Konfrontation tektonischer Platten real werden mußte und ob sie bei Beibehaltung der Monarchie und aller mit ihr verbundenen Unzulänglichkeiten ins Erlebnis gebracht worden wäre und damit entschärft.

Ob es also mit der Bewahrung der Monarchie nicht zum Erdbeben gekommen wäre.

 

Freilich ist diese Fragestellung schon früher anzusetzen, nämlich als es zur Eroberung und zwangsweisen Einigung der lokalen, föderativen Fürstentümer unter der Hegemonie des Dynastiegründers kam.

Im Horoskop steht diese Einigung unter der Auslösung des Jupiters in fünf, aus Haus drei und vier kommend - und den Pluto auf 0° Steinbock mitführend. Mit seinem Satz, Nepal sei, wie eingeklemmt zwischen zwei Felsen, formulierte er insofern die Aufladung des Pluto auf 0° Steinbock, aus Haus zwei kommend, die durch seine Zwangseinigung und die damit verdrängte Eigengesetzlichkeit der föderativen Verbände und der Individuen bewirkt wurde.

 

Der Adel gleicht hier noch einem alten Walde vor der Durchforstung durch den Absolutismus, vor dem Kahlschlag durch die Demokratie, dem endlich die Rodung folgt.                  

Ernst Jünger über die Schilderung der Feudalgesellschaft in den "Historietten" des Gédéon Tallemant des Réaux (Tagebücher, 28.6.1945)

 

 

Im Falle Nepals, als Grenzland zwischen chinesischer und indischer Kultur - und  zweier tektonischer Platten, - scheint, wie auch bei anderen Grenzregionen - die Anlage  eines offenen, föderativen Gemeinwesens, jenseits kollektivistischer Gemeinschaftssicherung, kompromißloser gegeben. 

 

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Im Horoskop des Erdbebens, beginnend am  25. 4. 2015 um 11;57 Ortszeit, steht der Verbundsherrscher Mars, vom  Widder aus Haus Neun kommend, in Haus Zehn im Stier, dort in Konjunktion mit dem Merkur. 

Die Konjunktion deutet eine Konfrontation an, die sich, mit dem Merkur aus Haus zwei kommend, auf die reale Gegebenheit bezieht, und die, da ebenfalls Herrscher von elf, einen damit verbundenen Umbruch des Bisherigen enthält.

 

Vollzogen wird dies mit der Sonne im Stier am MC  und der Venus, im Verbundsziel Zwilling, in dem, von zehn nach elf gehend, etwas Neues entsteht. Das Ergebnis ist, mit dem Merkur in Zehn, in Konjunktion mit dem Mars, eine reale Zerstörung.

 

                                                                               

                                                                                           


 

 

 

 

 

-nun fand aber doch die kollision der indischen platte mit der eurasischen platte vor 50 millionen jahren statt. wenn das himalaja-gebirge durch die auffaltung des zusammenstoßes entstand, denn so alt soll es sein.-

 

-die kollision begann damals. tatsächlich findet sie immer noch statt, der himalaja wächst pro jahr um einen fingerbreit in die höhe. das gebiet ist ständig tektonischen verwerfungen ausgesetzt. nur sind sie nicht so gravierend.-

 

-der mars wird ins zwölfte haus verdrängt, dazu auf zehn grad löwe, dem grad, bei dem es um den ausbruch in eine größere eigenständigkeit geht.-

 

-das lädt den pluto auf, der auf null grad steinbock steht. der kommt aus haus zwei, ist also materiell.-

 

- das gestein in der tiefe.  nicht umsonst auch plutonisches gestein genannt.-

 

-wegen pluton als des herrn der unterwelt?-

 

- ist schon ein bild. "eingeklemmt zwischen zwei felsen" -

 

- da erhält der esoterische hype um das himalaja-salz noch mal eine ganze andere bedeutung. -

 

- das himalaja-gebirge ist ja aus der konfrontation der beiden platten entstanden, und da ist natrium-muriaticum, das salz, nach der münchner rhythmenlehre die homöopathische entsprechung für saturn-uranus, die konstellation des bruchs der unvereinbarkeit - 

 

- das würde jedenfalls bedeuten, dass das land und die bevölkerung des tales von katmandu, vor der absolutistischen vereinheitlichung durch könig shah,  noch nicht  wie eine yamswurzel, eingeklemmt zwischen zwei felsen war. das schicksal in gestalt von diversion und gelebten konflikten war eher zugelassen. - 

 

- auch die alpen sind ein faltengebirge, nach der geologischen legende im gleichen prozess wie der himalaja entstanden, als folge der kollision tektonischer platten, die sich nach norden schieben.-

 

-vielleicht ist die alpine schweiz deswegen föderativer, als andere länder organisiert.-

 

- die afrikanische platte drückt gegen italien, das soll der Grund für die Erdbeben sein, von denen Italien in jüngster Zeit heimgesucht wird.-

 

- vielleicht hat Europa Afrika verdrängt. Europäische Agrarprodukte, billiger als afrikanische Bauern sie auch nur für den Eigenverbrauch anbauen können und von keinerlei Einfuhrzöllen behindert. So die Erpressung. Sie zerstören die afrikanische Agrarwirtschaft seit Jahrzehnten. freilich nur ein Beispiel. Insgesamt können die  afrikanischen Länder mit der europäischen Wirtschaft und Industrie nicht mithalten. Die Erpressung zum Freihandel, 2014 vertraglich konstatiert,  durch den europäische Güter zollfrei nach Afrika einströmen, gefährdet die dort bestehenden, sehr viel schwächeren Industrien, wie auch die Landwirtschaft in fundamentaler Weise. Das sind rücksichtslose Knebelverträge, den Anschein eines fairen wirtschaftlichen Austauschs erweckend.

Eine wirtschaftlich-konkurenzfähige Entwicklung kann aber im offenen wettbewerb mit europa gar nicht erst aufkommen. -

 

-Die sogenannte Entwicklungshilfe erweist sich darin einmal mehr als Diebstahl an der Krise, mit der die Bevölkerung des Kontinents nicht zur Eigenentwicklung kommen kann,-

 

-das Erdbeben als Rächer Afrikas.-

 

-die Dorfbewohner in den Gemeinden des Apennin tragen wenig Schuld an der Situation.-

 

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 (C) Herbert Weiler 2017