Nach der Staatsfunk- und Volksempfänger-Ära der NS-Zeit, sollte die Verwaltung des künftigen Rundfunks als eine vom Staat unabhängige Instanz gestaltet werden. Man schuf den sogenannten Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Große, überregionale Sendeanstalten sollten die deutsche Bevölkerung mit Nachrichten und Unterhaltung versorgen. Die Zusammensetzung Kontrollgremien, der Rundfunkräte, durfte dabei nur zu einem Teil aus Vertretern der politischen Parteien bestehen, Eine Einflussnahme sollte dem demokratischen Verhältnis entsprechen. Man wollte auf diese Weise garantieren, dass der Rundfunk keinesfalls einer staatlichen Steuerung unterliegen würde. 

Der Grund, warum man die Rundfunkanstalten nicht, ähnlich wie das Zeitungswesen, überhaupt einem freien unkontrollierten Gedeihen überließ, lag zunächst im technischen Aufwand und den damit verbundenen Kosten einer